Nie wieder Mittagstief!

 

MittagstiefKennst Du das auch? Ein erfolgreicher und Energie geladener Vormittag liegt hinter Dir, Du geniesst ein leckeres Mittagessen und dann… plötzlich geht nichts mehr… Du hängst müde und kraftlos in den Seilen und bringst kaum noch etwas zustande…

Das kommt Dir bekannt vor?
Dann habe ich hier 5 ultimative Tipps für Dich, wie Du das in Zukunft verhindern kannst und auch nach dem Mittagessen noch Deine Energie und Deine Kraft behältst:

1. Iss Dich nur zu 80 % satt!
Das klingt bestimmt erstmal merkwürdig, oder? Aber der Energieabfall nach dem Essen hat viel damit zu tun, dass sich alle Kraft und Energie in Deinem Körper jetzt auf die Verdauung konzentriert. Und das, je mehr Du isst, um so mehr. Und ich kenne es von mir selbst: zu so einem richtigen Sättigungsgefühl gehört auch diese wohlige Entspannung nach dem Essen. Aber Vorsicht! Diese Entspannung bringt Dir danach auch die Müdigkeit ein. Willst Du also „wach“ bleiben, dann iss Dich nur zu 80% satt. Dann bleibst Du wach und bist gleichzeitig so gesättigt, dass Du ohne große Hungergefühle weiter arbeiten kannst.

2. Eiweiß und Fett statt Kohlehydrate
Früher ging man davon aus, dass die Kohlehydrate Dich Mittags mit der weiteren Energie für den Tag versorgen und das Mittagessen deshalb möglichst Kohlehydrat-reich sein sollte. Heute weiß man, dass die Kohlehydrate einen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben und deshalb den Kreislauf belasten. Dies kannst Du verhindern, wenn Du Kohlehydrate in Deinem Mittagessen reduzierst und dafür mehr Eiweiße und Fette zu Dir nimmst. Achte dabei natürlich darauf, dass es sch um gesunde Fette handelt und keine frittierten 🙂 Außerdem gelten natürlich auch hier die Regeln der schmerzfreien Ernährung, also keine tierischen Eiweiße. Vielmehr geht es vielfach um Rohkost-Salate und oder Smoothies, die sich als Mittags-Mahlzeit anbieten. Beachte bitte auch den hohen Kohlehydratanteil bei Kartoffeln!

3. Lieber viele kleine Mahlzeiten als 3 grosse
Nach den ersten drei Tipps wirst Du sicher sagen: Aber dann habe ich ja gleich wieder Hunger! Darauf sage ich: „na und, was st so schlimm daran?“ Für den Körper ist es besser, wenn Du ihm mehrere kleinere Mahlzeiten gönnst als nur drei große.

4. Nüsse und grüner Tee als Power-Snacks
Zur Müdigkeit nach dem Mittagessen gehört auch die Gewohnheit, mit Schokoriegeln und Kaffee dagegen anzukämpfen. Beides ist eine schlechte Idee… Nicht nur, weil es zur Übersäuerung des Körpers beiträgt, sondern weil Du damit einen Kreislauf in Gang setzt… Du puschst den Zuckerspiegel im Blut und Blutdruck kurzfristig hoch und sorgst damit dafür, dass er danach um so mehr und schneller wieder in den Keller rauscht. Und Du dann wieder zu einer Tasse Kaffee und zu einem Riegel greifst. Mit der Zeit gewöhnt sich der Körper an dieses „Spiel“ und die Abstände werden immer kürzer…
Wenn Du das Bedürfnis hast, etwas gegen das Mittagstief zu tun, dann greif lieber zu einer Handvoll Nüssen (Eiweiße und Fette und gute Energie!) und einer Tasse guten grünen Tee. Dieser hat auch Teein, welches aber langsamer und schonender frei gesetzt wird als das Teein des schwarzen Tees oder das Koffein des Kaffees. Dein Kreislauf wird stabiler und es gibt kein anschließendes „Loch“.

5. Powernapping ist in!
Und nicht zuletzt: wenn es möglich ist, dann nutze die Gelegenheit und ziehe Dich für 5 bis 10 Minuten zurück. Die Forschung bestätigt, dass dieses kurze „Wegtauchen“ erholsamer als ein langer Mittagsschlaf ist. Es geht schnell und Du bist danach wieder fit und leistungsfähig.

Das waren meine 5 exklusiven Tipps für Dich für den Umgang mit dem Tief am Mittag. Wie bewahrst Du Dir Deine Energie über die Tagesmitte? Schreib es in die Kommentare, dann können wir alle davon lernen!

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